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Willkommen bei Heaven 2018

„HEAVEN TEAMER“ DANKESCHÖN AUSFLUG AUF DER KIELER WOCHE AUF DEM SEGELSCHONER „AMAZONE“ AM SONNTAG , DEN 17.JUNI 2018 VON 11.00 BIS 17.00 H MIT FUSSBALL WM PUBLIC VIEWING DEUTSCHLAND - MEXICO

Hallo liebe heaven Teamer vom heaven Festival 2018 in Ratzeburg. Wir sagen euch ganz vielen Dank für euren tollen Einsatz in Ratzeburg und laden euch als Dankeschön ein zu einem Kieler Woche Ausflug auf dem Segelschoner „Amazone“ am Sonntag, den 17.Juni von 11.00 bis 17.00 Uhr in Kiel. Wir treffen uns um 11.00 Uhr an Bord der „Amazone“ am Liegeplatz Satori und Berger Kai in Kiel (Kiellinie, Innenstadt höhe Nicolaikirche) Wir segeln auf die Förde hinaus und beobachten die Kieler Woche Regatten. Unterwegs gibt es etwas leckeres zu Essen und heiße und kalte Getränke. Um 17.00 Uhr machen wir dann wieder fest und laden ein zum „public viewing“ an Bord mit dem Fußball WM Spiel Deutschland – Mexico. Auswärtige kommen am besten mit dem Zug (20 min Fußweg an der Förde entlang), wer mit dem Auto kommt, muss weiter weg parken. Bitte meldet euch direkt per Email an mit Namen, Kotaktdaten (besonders Email und Mobiltelefon) bei Jennifer Stegelmann, 04522-507157 j.stegelmann@koppelsberg.de

Ich freu mich auf Euch, liebe Grüße Christoph Bauch (Kontakttelefon 0163-7164034)

 

 

Das Heaven Festival

... ist das Jugendfestival der Nordkirche. Es fand in diesem Jahr 2018 vom 10. bis 13. Mai auf der Dominsel in Ratzeburg statt. Bischöfin Kirsten Fehrs eröffnete an Christi Himmelfahrt das Festival und predigte im Eröffnungsgottesdienst.
Die Liste der Aktivitäten war lang und bunt. Es wurden 10 thematische Foren und 40 Workshops angeboten. Daneben gab es jede Menge Freizeitspaß. Bands auf der Bühne und Cafe´s. Wassersportangebote wie Segeln, Kanufahren und Stand-Up Paddling.

Festival - Thema

Das offizielle Heaven Plakat für 2018.

„Echt jetzt“ lautete das Motto des Heaven Festivals. Es leitet sich aus dem Johannes-Evangelium im Neuen Testament der Bibel ab. „Euer Herz lasst euch nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich“ sagt Jesus darin zu seinen Jüngern. So ist dieses Motto eine Chance, sich neu mit einer Welt auseinanderzusetzen, in welcher sich angesichts einer wahren Informationsflut bis hin zu Fake-News immer häufiger die Frage stellt, was heutzutage noch wirklich glaubwürdig ist.

Blick vom Wasser aus auf die Ratzeburger Dominsel.
© telecom photography _ Fotolia

Der Veranstaltungsort, die Dominsel in Ratzeburg ist ein traumhaft schöner Ort. Der historische Dom mit seinen Kreuzgängen bietet einen tollen Raum für Spiritualität und Gottesdienste. 

Das Festival ist ein Mitmach-Festival von Jugendlichen für Jugendliche, d.h. ehrenamtlich Mitwirkende (Foto) übernehmen organisatorische Aufgaben und arbeiten mit beim Programm. Daneben aber haben sie auch die Gelegenheit, zeitweise an den Angeboten teilzunehmen.

Hier das Festival-Programmheft ansehen und downloaden.

    Für heute

    Losung des Tages

    Mittwoch, 18. Juli 2018

    Kehrt um, ihr abtrünnigen Kinder, spricht der HERR, denn ich bin euer Herr! Und ich will euch holen und will euch bringen nach Zion.

    mehr

    Das Festival der Ev. Jugend in der Nordkirche

    Das Heavenfestival findet im Jahr 2018 bereits zum sechsten Mal statt.

    Aus dem gesamten Bereich der Landeskirche kamen etwa 600 Jugendliche zusammen. Das Festival ist inklusiv und partizipativ organisiert. Es findet alle zwei Jahre statt.

    Im Jahr 2008 zeigte sich mit "Heaven in Husum", die Vielfalt der Ev. Jugend im Norden. In Travemünde ging es 2010 mit dem Motto "Steh auf und geh!" um die Überwindung von Barrieren zwischen Menschen mit und ohne Handicap. In Rendsburg wurde 2012 "fair-eint" unser westlicher Lebensstil und seine globalen Auswirkungen thematisiert. In Eutin stellte sich 2014 mit "Wie du willst" die Frage nach Wünschen und Träumen für die Welt, in der wir leben. In 2016 ging es vom 08. bis 10. Juli, unter der Fragestellung "Alles gut?!", um das Reformationsjubiläum, um geflüchtete Menschen und um das Erwachsenwerden von Jugendlichen.

    Dem jeweiligen Motto liegt immer ein Bibelwort zugrunde.

    Echt jetzt?

    „Echt jetzt?“ Beiläufig wurde mit dem diesjährigen Motto etwas in Frage gestellt. Das passt zum Lebensgefühl in einer Welt, in der es nicht einfach ist, sich zu orientieren. Wie komme ich in der Flut von Informationen, die im digitalen Zeitalter auf mich einströmen, zu einem eigenen Standpunkt? Wie kann ich eine kritische Urteilsfähigkeit entwickeln, um glaubwürdige von unglaubwürdigen Meinungen zu unterscheiden?

    „Lasst euch nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!“

    (eigene Übertragung)

    Unübersichtlichkeit und Vielfalt werden durch diesen Vers nicht genommen, sie sollen nur keine Verwirrung stiften. In der Aufforderung zum Glauben an Christus sehen wir die Aufforderung, sich zu Meinungen zu positionieren. Denn davon lebt die Vielfalt, wenn deutlich wird, wofür Menschen stehen, weshalb sie glauben, worauf sie hoffen, warum sie lieben.

    Bei der theologischen Entfaltung unserer biblischen Grundlage für das heaven-Festival geht es darum die Themenfelder „Glauben und Zweifel“, „Christlicher Glaube im Pluralismus“ und „Glaubwürdigkeit“ herauszuarbeiten. Es geht um einen Prozess, bei dem eigene Potenziale entwickelt werden und sich Individualität herausbildet. Kritisches Denken und freie Meinungsäußerung sind wichtige Bestandteile einer Demokratie. Wir verstehen Demokratie als ein gleichberechtigtes, freies Diskutieren und Aushandeln von gemeinsamen Entscheidungen.

    „Echt jetzt?“ Auf diese zweifelnde Rückfrage antworten wir am ersten Festivaltag: „Mal angenommen…“ Die eigene Position, den eigenen Glauben im Gegenüber zu anderen Positionen entfalten wir am zweiten Tag unter dem Motto: „Und was glaubst du so?“ Abschließend nehmen wir unter der Überschrift „Glaub-würdig“ noch einmal in den Blick, welche Bedeutung Religion und Glaube im menschlichen Leben haben. Was sind die kritischen Fragen an unseren Glauben, an unserer Haltung? Wodurch wird der Glaube auch zu einer glaubwürdigen Haltung? Echt jetzt? „Lasst euch nicht verwirren, glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Das verstehen wir als Aufforderung, Freiheit, Toleranz und religiöse Vielfalt zu achten und zu fördern, ebenso gegenseitige Anerkennung, Fairness, soziale Kooperation zu gemeinsamen Zwecken und die Ermöglichung von Solidarität und Selbstverwirklichung im sozialen Kontext.